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Pilot Investitionen ermöglichen kulturellen Austausch

Im Rahmen des Projektes SECOND CHANCE konnten im Herbst 2012 alle Pilot Investitionen in den Partnerstädten fertiggestellt werden. In Nürnberg wurde die „Werkstatt 141“ eröffnet, der multifunktionale Saal, der für theaterpädagogische Arbeit und als Veranstaltungsraum genutzt werden kann, ist Spielort und Wirkungsstätte der Partner der künftigen Kulturwerkstatt, die bis 2015 Auf AEG realisiert wird. In Ljubljana konnten die ersten Workshops im RogLab stattfinden. Das RogLab ist ein in Containerarchitektur entwickelter Aktionsraum für Produktion, Fortbildung und Ausstellungen zur Vorbereitung des künftigen Rog-Kulturzentrums. Der Turm Porta Nuova auf dem Arsenalegelände in Venedig ist ein Ort für Ausstellungen und Installationen und Ideenschmiede für die künftige Nutzung des Geländes. Ebenfalls fertiggestellt werden wurde in Krakau ein multifunktionaler Veranstaltungsraum und bereits seit Anfang 2012 bieten in der Halle 14 in Leipzig neue Ateliers Austauschmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler.

Der künstlerische Austausch zwischen den Partnerstädten ist ein zentraler Aspekt des SECOND CHANCE Projekts. Anlässlich der Veranstaltung OFFEN Auf AEG im September 2012 in Nürnberg kamen Künstler aus den Partnerstädten des Projektes nach Nürnberg und präsentierten aktuelle Projekte und Arbeiten: Marinella Senatore aus Venedig, Vadim Fishkin aus Ljubljana, Konrad Smolenski/BNNT Project aus Krakau und Famed aus Leipzig. Umgekehrt war unter anderem die Nürnberger Klangkünstlerin Tanja Hemm mit einer Installation zu Gast im Turm Porta Nuova auf dem Arsenale in Venedig, das Fabrikationslaboratorium (FabLab Nürnberg e.V.) wird in Ljubljana im RogLab Einblicke in seine Arbeit geben und Anfang 2013 werden Theaterpädagoginnen aus Venedig einen Workshop in der Werkstatt 141 in Nürnberg bestreiten.

Zur übergreifenden Kommunikation der Idee von SECOND CHANCE wurde eine mobile Skulptur erarbeitet, die auf ihren Kommunikationsflächen das Potential der Standorte präsentiert.

2013 wird nach den sogenannten „Peer Reviews“, bei denen die Partner gegenseitig die Pilotprojekte besuchen und begutachten am 27. Juni 2013 in Nürnberg die Abschlusskonferenz von SECOND CHANCE stattfinden.

Pilot Investitionen ermöglichen kulturellen Austausch
Die mobile Skulptur in der neuen Werkstatt 141. Foto: Sabrina Weyh, PHOCUS BRAND CONTACT
Das neue RogLab in Ljubljana. Foto: Miran Kambič

Central Europe entdeckt Second Chance

Das Programmgebiet Central Europe
Das Programmgebiet CENTRAL EUROPE

Am 22. und 23. Mai 2012 fand in Halle/Saale die diesjährige Jahreskonferenz des Central Europe Programms statt. Die Konferenz stand unter dem Thema „Discovering CENTRAL EUROPE“. Das Projekt Second Chance wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz bei einem Besuch in der Halle 14 der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig präsentiert. Im Rahmen von Second Chance wurden dort 6 Künstlerateliers ausgebaut, die von jungen internationalen Künstlern genutzt werden.

Investitionsmaßnahmen haben begonnen

Investitionsmaßnahmen haben begonnen
Blick vom Turm „Torre di Porta Nuova“ auf dem Arsenale-Gelände
Workshop im „Torre di Porta Nuova“

In den fünf Partnerstädten des EU-Projektes Second Chance haben die Investitionsmaßnahmen begonnen.  In Nürnberg entsteht derzeit auf dem ehemaligen AEG-Gelände ein Mehrzwecksaal, in dem ab Herbst 2012 Workshops und Kulturveranstaltungen stattfinden werden. In der Halle 14 der ehemaligen Baumwollspinnerei Leipzig wurden Künstlerateliers für Stipendien- und internationale Austauschprogramme eingerichtet. Für Veranstaltungen mit Stadtteilbezug wird eine Halle des vormaligen Straßenbahndepots in Krakau ausgebaut. Bei der ehemalige ROG-Fahrradfabrik in Ljubljana bietet ein Informations- und Ausstellungszentrum in Containerarchitektur eine erste Aktionsfläche. Und in Venedig schließlich entstand im Turm „Torre di Porta Nuova“ auf dem Arsenale-Gelände eine Ideenschmiede für das gesamte Gelände.

Bei einem Partnerworkshop im März 2012 in Venedig wurden die nächsten Projektschritte zum Marketing und zum transnationalen Künsterlaustausch besprochen. Die Investitionsmaßnahmen in den verschiedenen Städten werden in den nächsten Monaten durch die jeweils anderen Projektpartner evaluiert, die Bewertungen fließen anschließend in die Weiterentwicklung  ein. Zu hoffen ist, dass sich durch den vorgesehenen kulturellen Austausch langfristige Bindungen entwickeln werden.

Tür zu Europa weit offen

Tür zu Europa weit offen

Vom 12. bis 15.4.2011 trafen sich die Projektpartner von Second Chance in Ljubljana zum dritten Partnermeeting. Diskutiert wurden die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Hinblick auf Stadtentwicklung sowie mögliche Modelle privat-öffentlicher Partnerschaften (PPP).

Für die weitere Entwicklung von Kunst und Kultur Auf AEG gab es auf dem Treffen zahlreiche Impulse gerade auch für weitere Kooperationen mit den europäischen Partnern.

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Workshop "Kreative Impulse Auf AEG"

Workshop "Kreative Impulse Auf AEG"

Im Rahmen des EU-Projekts SECOND CHANCE fand am 17.3.2011 in der Zentrifuge Auf AEG ein Workshop zur Weiterentwicklung von Perspektiven auf dem Gelände im Umfeld der geplanten Kulturwerkstatt statt.
Unterschiedliche Akteure und Akteurinnen konnten in moderierten Arbeitsgruppen Ideen für weitere Aktivitäten und Ansiedlungen sowie mögliche Synergieeffekte entwickeln.

Um die TeilnehmerInnen an die Thematik des Workshops heranzuführen, gab es drei Impulsvorträge. Zu Beginn referierte Dr. Harald Tesan über das „Für und Wider“ der Kultur- und Kreativwirtschaft mit besonderem Fokus auf die Stadt Nürnberg und das ehemalige AEG-Gelände. Jürgen Markwirth, der Leiter des Amtes für Kultur und Freizeit und Bertram Schultze, Projektleiter der MIB AG für die Entwicklung des Areals, gaben mit ihrer jeweiligen Darstellung der Development Vision einen Überblick über die Ziele und Vorhaben „Auf AEG“.

Den Text zum Vortrag von Herrn Dr. Tesan finden Sie hier.

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Jahresveranstaltung Central Europe

Jahresveranstaltung Central Europe

Zwei Vertreter der Stadt Nürnberg nahmen für das Projekt SECOND CHANCE an der Jahresveranstaltung des EU-Förderprogrammes CENTRAL EUROPE in Prag teil.

In der Mitte der Förderperiode (2007 - 2013) blickte CENTRAL EUROPE zurück auf die erste Halbzeit und gab einen Ausblick auf die inhaltlichen Schwerpunkt bis 2013 und darüberhinaus. Neben den Hauptzielen der EU - intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum - soll in den künftigen Projekte gerade auch auf die Herausforderungen des demographischen Wandel eingegangen werden.

In den Vorträgen und Diskussionen wurde die Bedeutung der transnationalen Zusammenarbeit betont, die Stärkung der Europäischen Regionen wurde als eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des europäischen Gedankens hervorgehoben.  Zugang zu Internettechnologie, die weitere Entwicklung der Verkehrswege, eine bessere gesellschaftliche Integration sowie die Förderung umweltfreundlicher Technologien sollen in den Projekten des Programmraumes CENTRAL EUROPE weiter im Vordergrund stehen.

Am zweiten Tag des Treffens hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Projekte in Prag zu besichtigen und sich in einem Workshop mit allen geförderten Projekten auszutauschen und weitere Kooperationen zu vereinbaren.

Weitere Informationen über die Jahresveranstaltung von CENTRAL EUROPE finden sie hier.

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25. Oktober 2010: Symposium und Partnertreffen in Leipzig

25. Oktober 2010: Symposium und Partnertreffen in Leipzig

Das Symposium HOW TO SURVIVE? – Strategien der Revitalisierung mit Kunst und Kultur fand im Rahmen des EU-geförderten Projektes SECOND CHANCE am 25. und 26. Oktober in Leipzig statt. In diesem öffentlichen Symposium diskutierten Fachleute aus den Bereichen Kunst und Kultur, Architektur, Ökologie und Soziologie, Stadtplanung und Stadtentwicklung Entwicklungstendenzen und Chancen von Revitalisierungsmaßnahmen sowie nachhaltige Überlebensstrategien für private und öffentliche Kulturzentren.

Der SECOND-CHANCE-Projektpartner HALLE 14 in der Leipziger Baumwollspinnerei war Organisator und Veranstaltungsort des Symposiums. In der 20.000 m² großen, fünfgeschossigen Produktionshalle hat das Thema Revitalisierung mit Kultur bereits eine längere Tradition: Die Wiederbelebung der HALLE 14 als gemeinnütziges Kunstzentrum begann im Jahr 2002 mit dem internationalen Symposium Wie Architektur sozial denken kann.

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15. Juli 2010: Eröffnungskonferenz in Nürnberg

15. Juli 2010: Eröffnungskonferenz in Nürnberg
Foto: Sigrid Niemer

Am 15. Juli 2010 fand in Nürnberg die Eröffnungskonferenz des im Rahmen des EU-Programms für Mitteleuropa „CENTRAL EUROPE“ geförderten Projektes Second Chance - From Industrial Use to Creative Impulse statt.

Auf der Konferenz wurden das Projekt und seine Partner vorgestellt und die Beziehungen und Synergien zwischen Revitalisierung von ehemals industriell genutzten Brachflächen, der  Kultur- und Kreativwirtschaft und den Belangen der Stadtplanung ausgelotet.

Die Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Städte trafen sich auf dem ehemaligen AEG-Gelände in Muggenhof.

Koordinator Luis Prada, der vom Amt für Kultur und Freizeit für dieses Projekt eingestellt wurde, war nach dem Treffen richtig begeistert: „Es ist uns geglückt, allen Beteiligten für die Arbeit in den nächsten Jahren zu motivieren. Die Stimmung war großartig und in diesen zwei Tagen haben sich alle ganz gut kennengelernt und zusammen gearbeitet, obwohl sie aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen kommen.“ Auch KUF-Projektleiter Thomas Müller lobt den Beginn des interkulturellen Dialogs und die Ergebnisse dieses erstens Treffens. Die Gruppe einigte sich unter anderem über das Corporate Design, die Website und den Kommunikationsplan.

Anschließend konnten die Projektpartner aus den europäischen Städten das ehemalige AEG-Gelände kennenlernen und erhielten einen Einblick in die geplante Entwicklung des Standortes.

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Second Chance wird im Rahmen des "Central Europe Programme", finanziert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, umgesetzt.

Das Projekt wird zusätzlich gefördert mit Bundesmitteln im Rahmen des „Bundesprogramms transnationale Zusammenarbeit“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).