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Angebote

Schwerpunktthema Interkultur

Ein Drittel der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger hat einen so genannten „Migrationshintergrund". Zu ihnen zählen Menschen aus mehr als 150 Ländern - Nürnberger/-innen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit ebenso wie Eingebürgerte, (Spät-) Aussiedler und hier geborene Kinder, deren Eltern zugewandert sind. Mit seinen Einrichtungen und Angeboten leistet das KUF seit langem einen wichtigen und allgemein anerkannten Beitrag zur Gestaltung des interkulturellen Zusammenlebens in der Stadt. Mit einer umfassenden interkulturellen Öffnung versucht das Amt der Vielfalt der Kulturen und Menschen in der Stadt gerecht zu werden.

Mit dem Inter-Kultur-Büro und der Stabsstelle Integrationsprogramm verfügt das Amt über Facheinrichtungen, die amtsintern und dienststellenübergreifend vielfältige Koordinierungs- und „Motor“-Funktionen im Bereich Interkultureller Arbeit und kommunaler Integrationspolitik für die Stadt Nürnberg wahrnehmen. Mit kulturellen Schwerpunktprojekten und vielfältigen Kooperationen setzt das Inter-Kultur-Büro nachhaltige Programmakzente, mit seinen Publikationen sorgt es für Überblick und Vernetzung. Migrantenvereine erhalten vielfältige Beratung und Unterstützung.  Die 2010 neu eingerichtete Stabsstelle Integrationsprogramm nimmt verantwortungsvolle Aufgaben der Koordination verschiedener  Gremien und Arbeitsansätze des Integrationsprogramms der Stadt Nürnberg wahr. 

Gleichzeitig sind die Kulturläden traditionell wichtige Orte interkultureller Arbeit in der Stadt, ganz besonders in den Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil. Sie bieten Kurs- und Gruppenangebote für verschiedene Zielgruppen, dienen  Vereinen und Gruppen als Treffpunkt, Übungs- und Auftrittsmöglichkeit. Hier begegnen sich Menschen unterschiedlichster Herkunft ganz selbstverständlich. Die kulturelle Vielfalt spiegelt sich nicht zuletzt auch in einem profilierten Angebot von Kulturveranstaltungen.

Auch im Bereich der Kulturellen Bildung und der Kinderkultur werden seit einiger Zeit verstärkt interkulturelle Akzente gesetzt. Daneben gehören Integration und Aktivitäten gegen Rassismus auch immer wieder zu den Themen der Deutschen Akademie für Fußballkultur.