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Inter-Kultur-Büro

Projekte

Mit einer Reihe längerfristig angelegter Schwerpunkt-Projekte setzt das Inter-Kultur-Büro nachhaltige Interkultur-Akzente in der Stadt.

Projekt "ExWoSt" (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau): Einbindung von Migrant/innen und Migrantenorganisationen in Prozesse der Stadt(teil)entwicklung und Stadtteilkommunikation

Im kommunalen Integrationsprogramm der Stadt Nürnberg wird die Integration von Migrant/innen als zentrale kommunalpolitische Aufgabe definiert, die als Querschnittsaufgabe alle Bereiche kommu­nalen Handels betrifft. Die vom Stadtrat beschlossenen Leitlinien der Integrationspolitik enthalten auch den Anspruch, möglichst viele gesell­schaftliche Gruppen an den Integrationsprozessen zu beteiligen und im Zuge dieses Prozesses bür­gerschaftliches Engagement zu fördern.

Bezogen auf die in der Stadt aktiven Migrantenselbstorganisationen wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Einbeziehungsmaßnahmen auf gesamtstädtischer Ebene realisiert (Hearing im Rathaus, Gesprächsreihe „Migrantenvereine und Verwaltung im Gespräch“, Fortbildungsreihe „Vereinspraxis von A bis Z“ usw.). Auf der Stadtteilebene sind Migrantenvereine seit langem regelmäßige Nutzer der Kulturläden und aktiv in Stadtteilfesten u.ä. eingebunden. Eine systematische und gezielte Einbindung in Prozesse der Stadtteilentwicklung und –kommunikation existiert jedoch noch kaum.

Hier setzt das Projekt an, das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ausgewählt wurde, um einschlägige Verfahren und Konzepte zu erproben.

Erfahrungen sollen dabei in zwei Stadtteilen mit sehr unterschiedlichen Rahmen­bedingungen gewon­nen werden: Im Stadtteil Langwasser existieren als Ergebnis der 3-jährigen Arbeit der Stadtteil­koor­dination eingeführte Kommunikationsstrukturen, die durch das Projekt für Migranten interkulturell aufgewertet werden sollen. Der Stadtteil Muggenhof wiederum ist bekanntermaßen momentan einer hohen Dynamik unterworfen, die sich in wegbrechenden Arbeitsplätzen, aber auch dem Aufbau von stadtteilkulturellen Angeboten und einer Stadtteilkoordination sowie einem hohen Mitwirkungs­interesse von Migranten­vereinen ausdrückt.

Informationen zum Projekt in Nürnberg finden Sie hier
Weitergehende Information zu Gesamtprojekt finden Sie hier
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Der vom Inter-Kultur-Büro organisierte Regionalwettbewerb „creole – Globale Musik aus Bayern“ ist Teil eines bundesweiten Verbundprojekts zur Förderung der interkulturellen Musikszene in Deutschland, bei dem alle zwei Jahre die besten deutschen „Weltmusik“-Bands gekürt werden.
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„Da sein. Nürnbergs Wandel durch Migration“. Das Projekt beschreibt mit zahlreichen Aktivitäten die Einflüsse der Zuwanderung seit 1945 auf Nürnberg. Gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Einflüsse von Menschen also, die als Kriegsflüchtlinge oder Vertriebene, als Arbeitsmigranten als politische Flüchtlinge oder als Spätaussiedler und Kontingentflüchtlinge aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion in diese Stadt gekommen sind. Sie werden als wichtiger Teil der jüngeren Stadtgeschichte begriffen, da sie Nürnbergerinnen und Nürnberger sind, die die Stadt prägen und mitgestalten.

Dies zu sichern und darzustellen ist eine zentrale Aufgabe des Projektes, das sich von 2008 bis 2012 erstreckt.

Mehr dazu finden Sie unter www.dasein-nuernberg.de
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Von den ersten kleinen Anfängen in den 1990-er Jahren an hat das Inter-Kultur-Büro als städtischer Kooperationspartner das „Filmfestival Türkei/Deutschland“ begleitet, das heute als wichtigstes Forum des deutsch-türkischen Kinodialogs und überregional beachteter Leuchtturm interkultureller Kulturarbeit gilt. Mit den „Griechischen Filmtagen“ und den „Mittelmeerfilmtagen“ ist das Inter-Kultur-Büro an weiteren interkulturellen Film-Höhepunkten beteiligt.
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Nachdem einige Jahre lang mit dem „Afroherbst“ versucht worden war, der Kultur Afrikas ein prominentes Forum in Nürnberg zu bieten, wird dieses Anliegen als Partner der 2009 erstmals durchgeführten Afrika-Kulturwoche „Akwaba“ weiterverfolgt.

Daneben werden bei besonderen Anlässen immer wieder Einzel-Veranstaltungen in Kooperation mit Migrantenvereinen und anderen organisiert.