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Wir über uns

KUF von A-Z

KUF-Gebäude am Gewerbemuseumsplatz

A wie Amt für Kultur und Freizeit

Klingt komisch, heißt aber so. Wie oft mussten wir erklären, begründen, entschuldigen. Der Amtsname, ausgedacht in einer Zeit, als Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit noch Fremdwörter waren, spiegelte den Auftrag wieder, Menschen aller Bildungs- und Einkommensschichten Möglichkeiten für eine kulturelle Freizeitgestaltung anzubieten. Zugegeben, wir hätten heute auch gern einen anderen Namen. Aber die Abkürzung KUF gefällt uns, und viele Menschen in Nürnberg wissen inzwischen, was sich hinter KUF verbirgt und was KUF leistet. Wem also ein neuer Name mit gleicher Abkürzung einfällt: Vorschläge gerne unter 0911 231-6868.

B wie BlutgretchenBlutgretchen in Aktion

Jeder Fußballfan weiß, die Blutgrätsche ist ein besonders fieses Foul. Die Namensähnlichkeit sei kein Zufall versichern die rund 20 aktiven KUF-Fußballfrauen. Denn „zur Sache“ gehe es bei ihnen schon manchmal. Die KUF-Frauen-Fußballmannschaft, die sich im WM-Jahr 2006 gefunden hat, wird von einem Kollegen trainiert, und hat jedes Jahr beim Rosa-Panther-Turnier auf der Deutschherrnwiese ihren großen Auftritt.

C wie ChristkindChristkind im Sternenhaus

Haben wir zwar nicht erfunden, ist aber auch für KUF vor Weihnachten  ein wichtiger Erfolgsfaktor. Immer Dienstag und Donnerstag lockt nämlich das Christkind in der Adventszeit Klein und Groß zu seiner Märchenstunde ins Sternenhaus. Und hat sich das liebreizende Himmelskind zur Stippvisite angesagt ist auch auf den Weihnachtsmärkten im Zeltnerschloß und in Almoshof kein Durchkommen mehr.

D wie DenkmalschutzBürgerzentrum Villa Leon

Denkmalschutz ist im KUF ein immer wiederkehrendes, manchmal auch brisantes Thema: Denn neben den beiden historischen Herrensitzen Zeltnerschloß und Schloss Almoshof steht auch das Bürgerzentrum Villa Leon (Direktorenvilla des ehemaligen Schlachthofes), ein Teil des südpunkt (ehemaliges Arbeiter-Wohnhaus) und das alte Schulhaus in Röthenbach unter dem Schutz der Denkmalpfleger. Liegt auf der Hand, oder eher unterm Dach, dass die Wünsche der Kulturläden und die Auflagen der Denkmalschützer nicht immer deckungsgleich sind.

E wie EU-MittelFlagge der Europäischen Union

„Sie hingen hoch – doch ach, wie köstlich lockten sie“, stöhnt der Fuchs in der bekannten Fabel von La Fontaine. Es ist wahrlich nicht einfach an EU-Gelder heranzukommen. Alle hätten sie gerne, doch vorher gilt es Anträge über Anträge auszufüllen, Partner in anderen europäischen Ländern zu finden, nachzubessern, Unterstützer zu finden und zum Schluss ganz fest Daumen zu drücken. Im Fall Muggenhof hat sich die mühevolle Arbeit gelohnt. Das Programm „Second Chance“ unterstützt das KUF-Kulturbüro Muggenhof im Austausch mit vier anderen europäischen Städten, den strukturellen Wandel des einst industriell geprägten Stadtteils mit Hilfe der Kultur voranzubringen. 

F wie FriedenstafelGäste der Nürnberger Friedenstafel

Viele Nürnbergerinnen und Nürnberger erinnern sich gerne an die erste Nürnberger Friedenstafel im Jahr 1999. Rund 40.000 Menschen nahmen damals, zum Auftakt des Stadtjubiläums an der von KUF zusammen mit dem Menschenrechtsbüro organisierten längsten Friedenstafel der Welt im Herzen der Altstadt Platz. Damit sorgten sie für den erfolgreichen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde.Alle zwei Jahre erlebt die Friedenstafel, im Rahmen der Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises, eine kleinere aber ebenfalls erfolgreiche Neuauflage, die sich seit 2007 vom Kornmarkt über die Kurt-Schumacher-Straße bis hin zum Jakobsplatz zieht.

G wie GinkgoGingko

KUF und das städtische Gartenbauamt wählten 2008 für ihr gemeinsames Projekt „Bäume für Menschenrechte“ den Ginkgo aus, der für Stärke sowie Hoffnung steht und in Hiroshima sogar die Atombombe überlebte. Mit einer Schlussfeier ging die Pflanz- Aktion im Dezember 2008 zu Ende. Insgesamt wurden in Nürnberg rund 70 Bäume gepflanzt, die jeweils einem der 30 Menschenrechte gewidmet sind. Die Baumpaten (Gruppen, Firmen, Initiativen, Einzelpersonen, Ämter, usw.) haben sich in einem Netzwerk www.kuf-kultur.de/baeume-fuer-die-menschenrechte zusammengeschlossen.

H wie Hermann Glaserbunte Blumenwiese

„Lasst viele bunte Blumen blühen“ hieß das kulturpolitische Credo des langjährigen Nürnberger Kulturreferenten (1964-1990), Publizisten und Hochschulprofessors Dr. Hermann Glaser. Ohne seine kulturpolitischen Ideen gäbe es das KUF heute nicht. Der Erfinder der „Kulturläden“ und Verfechter der soziokulturellen Idee ist auch Autor und Herausgeber wichtiger und maßgeblicher Werke zur Deutschen Geschichte.

I wie InselZeltnerschloß im Winter

Hier geht es nicht um die Insel der Seligen, sondern um einen ganz besonderen KUF-Kulturort. Das Zeltnerschloß ist nicht nur ein wunderschöner mittelalterlicher Herrensitz, es ist auch das einzige Wasserschloß Nürnbergs. Idyllisch liegt dieses historische Kleinod im Stadtteil Gleißhammer und beherbergt in einem Nebengebäude seit 1985 einen Kulturladen.

J wie Jubiläum

2007 feierte das KUF seinen 30. Geburtstag, und es gab nicht nur Geschenke. Es war auch das Jahr, in dem der Stadtrat beschloss, dass KUF die Tafelhalle und das K4 an die neue Diebststelle KuKuQ abzugeben hat. Gleichzeitig erhielt KUF den Auftrag, Soziokultur, kulturelle Bildung und Interkultur als Anmtsthemen weiter zu entwickeln. 2007 war auch die Geburtsstunde für eine neue KUF-Einrichtung in Nürnbergs Westen.

K wie Kooperationen

Kooperationen bündeln die Ressourcen einzelner Dienststellen und gehören zum neuen Denken einer modernen Stadtverwaltung. Schon seit vielen Jahren pflegt KUF die erfolgreiche Zusammenarbeit mit vielen anderen Dienststellen und nichtstädtischen Partenern. Bei allen Erfolgen sei aber zugegeben, dass es auch unter Freunden manchmal knirscht…

L wie Lehmskulptur

Eine begehbare Station auf dem Erfahrungsfeld, die zeigt welch genialer Baustoff Lehm war und noch immer ist. Doch leider sieht die Skulptur wie eine, wenn auch sehr archaisches Hütte aus, die eigentlich einer Genehmigung bedürft hätte. Ämterübergreifend gab es aber eine Einigung, die der Lehmskulptur ein paar Jahre Leben schenkt.

M wie Melange

 

N wie nichtstädtische StadtteileinrichtungenStadtteilzentrum DESI

Neben den elf städtischen Kulturläden gibt es mit dem Kulturladen Nord, und dem Stadtteilzentrum DESI zwei Kulturläden in Vereinsträgerschaft, für deren Anliegen sich KUF einsetzt. Weitere soziokulturelle Einrichtungen sind das Stellwerk, der Bürgertreff Gebersdorf,  der Bürgertreff Kornburg, der Z-Bau und das Katzwanger Kulturzentrum KaKuze.

O wie Oldies

Oldies but goldies, könnte die große KUF-Familie überschrieben sein. Denn mit dem Amt sind auch viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die besten Jahre gekommen. Als junge Sozialpädagoginnen und -pädagogen bauten sie die Kulturläden mit Kreativität, Engagement und Herzblut auf, und können heute stolz auf das Erreichte sein.

P wie Plafonierung

Ist an sich eine super Sache. Sie schärft die Eigenverantwortung, ermöglicht eine dezentrale Ressourcenverantwortung und erlaubt einen Deckungsring zwischen Personal- und Sachkosten. Leider ein aussterbendes Modell in der Stadt Nürnberg, die wieder mehr auf zentrale Steuerung setzt.

Q wie QuadratessenGäste beim Quadratessen

Wenn vier Menschen jeweils einen Menschen zum Essen einladen, und diese acht das wieder tun, die nächsten 16 nicht aus der Reihe tanzen, und so weiter und so weiter, braucht’s für die 128 Gäste der 6. Runde schon einen Saal oder eine große Wiese. Durch einfache Regeln und Vorgaben ist das Quadratessen eine geniale Idee, die auch das Zeltnerschloß-Team nutzte, um Menschen im Stadtteil kennen zu lernen und Netzwerke zu knüpfen.

R wie Rotstift

S wie SponsorenMännchen zieht den Hut

Ohne sie könnten viele unserer Veranstaltungen und Projekte nicht durchgeführt werden. Deshalb sollen sie hier genannt wären. Allen voran Henriette Schmidt-Burkhardt, die nicht nur das Sternenhaus von Beginn an großzügig unterstützt sowie die N-ERGIE, die Sparkasse Nürnberg, easyCredit (Deutsche Akademie für Fußball-Kultur) und die WBG-Nürnberg Gruppe. Durch die großzügige Spende von Paula Maurer konnte nicht nur der nach ihr benannte Paula-Maurer-Preis ausgelobt, sondern auch andere Aktivitäten in der Kinderkultur vorangebracht werden. Die Rotarier, der Lionsclub, die Familie Riedhammer, die Nürnberger Versicherung und viele mehr.

T wie TÜV-Interkultur

U wie UmfragePublikum einer KUF-Veranstaltung

Kulturladenbesucher sind weiblich, treu und im besten Alter! Stimmt zwar alles, doch auf solch einfachen Nenner lässt sich das Ergebnis der 4. Kulturladenumfrage im Jahr 2009 nicht bringen. Alle vier Jahre möchte KUF nämlich u.a. von seinen Kunden wissen, wie zufrieden sie mit den Kulturläden und deren Angebot sind, wie sie sich alters- beruflich und geschlechtsmäßig zusammen setzen oder wo sie herkommen. Besonders erfreulich an der letzten Umfrage war, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund - wie das heutzutage korrekt heißt -  das Kulturladenangebot nutzen.

V wie Verlust

Im Lauf der nunmehr 33-jährigen Amtsgeschichte ging dem KUF so allerhand verloren. Z.B. wechselten das Bardentreffen und Klassik openair ins Projektbüro, Tafelhalle, K4 und Kulturinformation wurden zur neuen Dienststelle KunstKulturQuartier. Dafür kamen aber auch immer wieder neue Einrichtungen wie die Musikschule Nürnberg und Aufgaben z.B. in den Bereichen Kinderkultur sowie interkultureller Arbeit und kommunaler Integrationspolitik zur KUF-Familie.

W wie WeinFlaschen des Kulturweins

„Essen und trinken geht immer“, heißt es im Volksmund. Das will der KUF-Förderverein künftig ausprobieren, und damit Geld in die leere Amtskasse spülen. Der Kulturwein Nürnberg bringt nämlich pro verkaufter Flasche einen Euro für kulturelle Projekte. Er fällt besonders durch seine künstlerisch gestalteten Etiketten auf. Es lohnt sich also den roten und weißen Biowein aus Italien zu probieren.

X wie XXL

Y wie Yoga

Der Trend zum Fernen Osten hält ungebrochen an. Yoga, Tai Chi, Qi Gong sind immer noch die Hits bei den Sport- und Gymnastikkursen im KUF. Immerhin bieten die Kulturläden rund 250 Kurse in ihren Häusern an. Dazu kommen noch Angebote von Vereinen, Gruppen und Treffs

Z wie